FAQ
Wird es Eigentums- oder Mietwohnungen geben?
- Auf dem gesamten Areal werden ausschliesslich Mietwohnungen angeboten und zwar zu durchschnittlichen, ortsüblichen Wohnungsmieten.
- Zusätzlich wird die Genossenschaft zum Korn 25 sehr preisgünstige Wohnungen zur Verfügung stellen.
Wie viele Menschen werden künftig hier leben?
- Geplant sind insgesamt etwa 250 Mietwohnungen in unterschiedlicher Grösse.
- Erfahrungsgemäss kann mit ca. 450 Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Areal gerechnet werden.
Wo können sich Mietinteressierte melden?
- Die Noldin Immobilien führt eine Warteliste für Interessent:innen. Melden Sie sich hier (LINK ZU MAILCHIMP-FORMULAR oder EMAIL-ADRESSE) an.
- Bis zum Einzug halten wir Sie mit unserem sporadisch erscheinenden Newsletter über die Entwicklung auf dem Areal auf dem Laufenden.
Wird der Verkehr zunehmen?
- Im Vergleich zum früheren Betrieb der Petroplast-Vinora AG ist nicht mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zum möglichen Mehrverkehr, die 2017 im Rahmen des Umzonungsprozesses von der Industrie- zur Wohnzone gemacht wurde. Der Industriebetrieb verursachte vor allem während den Schichtwechseln ein hohes Verkehrsaufkommen.
- Das Areal ist von der Holzwiesstrasse her via Tiefgarage nur unterirdisch befahrbar.
- Oberirdisch sind nur Servicewege angelegt, frei für Fussgänger und Veloverkehr.
Wie soll die Holzwiesstrasse entlastet werden?
- Es ist eine Abbiegespur geplant, um jeglichen Rückstau auf der Holzwiesstrasse zu verhindern. Zudem ist es das Ziel, den motorisierten Individualverkehr durch Alternativen zu verringern. Entsprechende Angebote sind im Richtprojekt geplant.
- Da die topographischen Verhältnisse für den Langsamverkehr optimal sind, wird entsprechend auf diese Verkehrsart gesetzt. So gibt es bei jedem Hauseingang geschlossene Fahrradabstellplätze, damit man bequem mit dem Fahrrad in die Stadt fahren kann und das Auto in der Garage stehen lässt.
- Weiter wurde im Aussenraum Platz für Leihvelos geschaffen.
- Zusätzlich werden Pakete auf dem Areal in einem Paketraum abgegeben, so sparen sich alle Anwohner die Fahrt zur Postfiliale.
- Mit der Verlegung der Busstation «Grüt» näher zum Areal soll die Benützung des öffentlichen Verkehrs ebenfalls gefördert werden.
Wann sind Bauphase und Erstbezug geplant?
- Der Baustart war im Jahr 2023 geplant, erfolgte jedoch erst im 2025. Dadurch verschieben sich die Erstbezugstermine von vorgesehen Ende 2025 auf voraussichtlich Ende 2027.
Wie nachhaltig ist das Projekt Lattenbach?
- Es wird auf mindestens 70% erneuerbare Energien gesetzt. Geheizt wird mit Erdwärme mittels Erdsonden/Wärmetauscher oder mit Abwärme aus der Abwasserreinigungsanlage Rapperswil-Jona.
- Im Sommer wird in den Wohnungen «Freecooling» betrieben. Das heisst, die Wärme aus der Luft wird zur Regenerierung der Erdwärme eingesetzt. Auf diese Weise wird das Erdreich über die Jahre nicht abgekühlt mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Räume leicht klimatisiert sind.
- Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung auf dem Dach sind eine Option, die in den kommenden Monaten noch diskutiert wird.
Sind 5G-Antennen auf dem Dach geplant?
- Nein, es wird keine Antennen auf dem Areal geben. Der Standort wäre dafür vermutlich auch nicht geeignet.
Wieso gibt es Gewerberäume?
- Die Gewerberäume entsprechen dem gesetzlichen Minimum und sollen das Wohnen auf dem Gelände attraktiver gestalten.
- Geplant sind eine KITA, wünschenswert sind ein kleineres Café, ein Bäcker oder ein Velogeschäft – praktische Infrastrukturen für das tägliche Leben, die auch für die Nachbarschaft nützlich sind. Lärmiges Gewerbe wird ausgeschlossen, da es dem Konzept des naturnahen Wohnens schaden würde.
Wozu dienen die Gemeinschaftsräume?
- Auf dem Areal befinden sich zwei separate Gemeinschaftsräume – diese sollen den Bewohnenden als Erweiterung ihres persönlichen Wohnraums zur Verfügung stehen. So können zum Beispiel Kindergeburtstage dort gefeiert werden, sich Lesegruppen zum Diskutieren treffen oder Workshops aller Art durchgeführt werden. Selbstverständlich sind laute Feiern bis tief in die Nacht nicht erwünscht, da diese Bewohnende des Quartiers wie auch die Nachbarschaft stören würden.